Siebel: Wir wollen die beste medizinische Versorgung für alle

Mangelhaft: Die ärztliche Versorgung in Darmstadt ist sehr unausgewogen. In Stadtteilen mit schlechtem Sozialindex gibt es weder Haus- , noch Kinderärzte. Foto: tomwieden/pixabay
Mangelhaft: Die ärztliche Versorgung in Darmstadt ist sehr unausgewogen. In Stadtteilen mit schlechtem Sozialindex gibt es weder Haus- , noch Kinderärzte. Foto: tomwieden/pixabay
Mangelhaft: Die ärztliche Versorgung in Darmstadt ist sehr unausgewogen. In Stadtteilen mit schlechtem Sozialindex gibt es weder Haus- , noch Kinderärzte. Foto: tomwieden/pixabay

02. März, 17:30 Uhr: Öffentliche Fraktionssitzung der SPD zur ärztlichen Versorgung 

Die ärztliche Versorgung in Darmstadt ist Thema einer öffentlichen Fraktionssitzung, zu der die Sozialdemokraten am Montag,  2. März, ab 17.30 Uhr, in die Arbeitsräume von Blau-Gelb, Elisabeth-Selbert-Straße 27, einladen.

„Wir wollen die beste medizinische Versorgung für alle Darmstädterinnen und Darmstädter, unabhängig  von ihrem heimischen Stadtteil, ihrem Einkommen, Alter und ihrer Mobilität“, sagt SPD-Fraktionschef Michael Siebel.  Für ihn ist dies eine konkrete Ausgestaltung sozialer Gerechtigkeit. Hiervon ist die Darmstädter Realität leider meilenweit entfernt, wie Siebel feststellt. Er verweist auf den Sozialatlas, der schwarz auf weiß vor Augen führt, dass es in Stadtteilen mit schlechtem Sozialindex weder Haus-, noch Kinderärzte gibt.  „Das ist nicht hinnehmbar.  Die ärztliche Versorgung gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Verantwortlich sind damit Bund, Land und Kommunen“, meint er und handelt. So hat er bereits einen Gesprächstermin mit der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart, also der Stelle, die über die Zuteilung von Arztsitzen entscheidet. 

Zuvor wird die Ungleichheit bei der Verteilung von Arztpraxen in Darmstadt in der Fraktion diskutiert. Siebel hat das Thema es auf die Tagesordnung gesetzt und lädt auch die Bevölkerung zu dieser Sitzung ein. Siebel: „Wir nehmen die Bedürfnisse der Menschen ernst. Deshalb suchen wir den Austausch mit der Bevölkerung, bevor wir parlamentarische Schritte unternehmen.“

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