Die SPD –Eberstadt verlangt die Beibehaltung der Straßenbahnlinie 6 und die sofortige Wiederaufnahme der Linie 1

Oliver Lott, Listenplatz 6, Ortsverein Eberstadt
Oliver Lott, Listenplatz 6, Ortsverein Eberstadt
Oliver Lott

18.03.2019 | Oliver Lott, SPD Stadtverordneter aus Eberstadt und Vorsitzender des
SPD- Ortsvereins, berichtete in der letzten Vorstandssitzung, vom Ärger vieler Eberstädter über die Verschlechterung ihrer Straßenbahnanbindung.
Sie beklagen, dass die Straßenbahnlinie 1 z. Z. nicht fährt und die beabsichtigte Einstellung der Linie 6 durch die HEAG bzw. die Stadt stößt auf großen Unmut. Pendler und Reisende zum Hauptbahnhof fehlt die Direktanbindung mit der Linie 1. Das jetzt notwendige Umsteigen an der Rhein-/Neckarstraße ist nicht nur umständlich sondern klappt wegen der nicht mit den Abfahrtzeiten abgestimmten Fußgängerampeln nur selten. Ist man über die Straße gekommen, ist die Straßenbahn oder der Bus gerade weg. Für viele Berufstätige ist die Linie 6 die ideale Verbindung zur Arbeit z. B. zu Merk oder in die Stadt. Lott: „Die Eberstädter liebe ihre „Schnelle 6“, sie muss erhalten bleiben“.

Der SPD-Ortsvereinsvorstand kritisiert einmütig die derzeitige und künftige Verschlechterung der ÖPNV-Anbindung von Eberstadt und das in einer Zeit in der die Innenstadt vom Autoverkehr entlastet werden soll, in einer Zeit in der Feinstaub und Stickoxyd verringert werden muss.
Gefordert wird vom SPD-Vorstand in Eberstadt, die schnelle Wiederaufnahme der Linie 1 und die Beibehaltung der Linie 6.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Bijan Kaffenberger kritisiert den jetzigen und geplanten Zustand auch mit Blick auf die Umlandgemeinden.
Bei einem Wegfall der „Schnellen 6" wird man künftig deutlich schlechter beispielsweise von Malchen, Seeheim und Alsbach nach Darmstadt kommen.
Kaffenberger: „In anderen mit Darmstadt vergleichbaren Städten wie Mainz, Kassel oder Wiesbaden werden die Straßenbahnverbindungen teils auch über die Stadtgrenzen hinaus verbessert oder neu aufgebaut. In Darmstadt hingegen verschlechtert sich das Angebot für viele. Das darf nicht sein!".Oliver Lott

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