Aus Corona lernen – mehr Wertschätzung für wichtige Arbeit

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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25.06.2020 | „Die Corona Pandemie zeigt uns, dass wir in der Vergangenheit nicht die richtigen Prioritäten gesetzt haben. Gerade die Menschen,  die unter besonders harten Bedingungen arbeiten, müssen belohnt werden. Nicht nur mit Applaus, sondern mit guten Arbeitsbedingungen und einer angemessenen Entlohnung“, sagte heute der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Siebel.

Deshalb hat seine Fraktion auch zur kommenden Stadtverordnetensitzung einen Antrag eingebracht, der ein Bündel von Maßnahmen umfass, mit dem diese Wertschätzung zum Ausdruck gebracht werden soll:

So fordert die SPD, dass die unterste Gehaltsstufe E1 abgeschafft wird. Diese wird zurzeit immer noch beim Eigenbetrieb Abfallwirtschaft angewandt. Darmstadt würde damit dem Beispiel anderer Kommunen folgen. Dies gilt auch für die Eingruppierung der Erzieher*innen  in die Stufe 8b, was je nach Alter der Erzieher*innen bis zu 470 Euro pro Monat bedeuten kann.

„Wir empfinden es als mehr als gerecht, dass diese Maßnahmen ergriffen werden. Und wir wollen, dass überall in der städtischen Verwaltung und in der Stadtwirtschaft ein Mindestlohn von 12 Euro gezahlt wird“, betonte die sozialpolitische Sprecherin,  Anne Marquardt.

Mit diesen Forderungen und der Forderung, sachgrundlose Befristungen bei der Stadt und der Stadtwirtschaft zu beenden, wiederholen die Sozialdemokraten im Stadtparlament, was sie schon bei den Haushaltsberatungen eingebracht hatten. „Gerade die Corona-Pandemie hat uns nochmals verdeutlicht, wie wichtig es ist, ein Stück mehr Einkommensgerechtigkeit herzustellen, zumindest dort, wo wir als Kommunalpolitiker*innen Einfluss darauf nehmen können“, so Siebel und Marquardt abschließend.

 

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