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2012

28.03.2012

Keine Einsparungen im Bildungsbereich, abgestimmte Lösung bei der Berufsschulentwicklung am Bürgerpark muss her

Horst-Adalbert Härter

„Der Berufsschulentwicklungsplan muss  umgesetzt werden. Die Darmstädter Berufsschulen müssen eine Zukunft haben. Dazu gehört auch, dass die Schulen wie ursprünglich geplant, gebündelt und so die Lernbedingungen für die Schülerinnen und Schüler verbessert werden. Mit der vom Schuldezernenten Reißer angekündigten „Kleinen Lösung“ werden wir uns nicht zufrieden geben“, erklärt der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Horst-Adalbert Härter.

„Darmstadt ist Wissenschaftsstadt und dazu gehört eine gute Aufstellung der Berufsschulen. Eine Zusammenlegung der Schulen stärkt den Berufsschulstandort Darmstadt und verbessert den Austausch der Schulen“, führt Härter aus. „Bildung kostet Geld, aber wir dürfen nicht daran sparen. Einsparungen im Bildungsbereich sind mit der SPD nicht zu machen. Der Haushalt der Stadt Darmstadt darf nicht auf den Rücken der Schülerinnen und Schüler saniert werden. Genau das hat Grün-Schwarz aber vor: Sparen an der Bildung  und Belastung der Berufsschüler durch die Einführung von Parkgebühren am Nordbad.“

Lernlandschaften brauchen Raum, Sanierung zwingend erforderlich
Die Vertreter der Berufsschulen am Bürgerpark, die Martin-Behaim-Schule, die Friedrich-List-Schule und die Heinrich-Emmanuel-Merck-Schule und die im Stadtzentrum gelegene Alice-Eleonoren-Schule haben in den vergangenen Jahren in intensiven Gesprächen ihre  künftige Entwicklung beraten. Dabei geht es sowohl um eine bauliche Sanierung, als auch um darum, dass es künftig Berufsschulfelder geben wird, die eine intensivere  Kooperation der Schulen untereinander erforderlich machen wird. Dies macht eine Umstrukturierung  der Schulen mit der Verlagerung einzelner Berufsfelder notwendig. Die künftigen Maßnahmen müssen daher gewährleisten, dass neben baulicher- und energetischer Sanierung auch die Möglichkeiten geschaffen werden, um die  von den Schulen in intensiven internen Diskussionen mit externen Beratern angedachten ‚Lernlandschaften‘  zu realisieren. Aus der Sicht der bisher vorgelegten Planungskonzepte muss als erste Maßnahme der Zubau an der Südseite des Berufsschulkomplexes erfolgen, damit Sanierung und Umbau von Schule zu Schule schrittweise erfolgen kann.

Schulen brauchen Platz für Mensa und Zentralbibliothek
„Der bei der großen Lösung weiterhin angedachte Solitärbau, der neben Unterrichtsräumen auch Mensa, eine Zentralbibliothek und Schülerarbeitsbereiche verwirklichen soll, ist für ein modernes Schulsystem unerlässlich. Die SPD wird in Gesprächen mit den Schulen deren Bedürfnisse und Veränderungsnotwendigkeiten klären und in die anstehende Diskussion um die Neufassung des Schulentwicklungsplans Berufliche Schulen einbringen“, erläutert Härter.

Außerdem fordern die Sozialdemokraten eine Schulausschusssitzung im Berufsschulzentrum abzuhalten, damit sichergestellt ist, dass alle Stadtverordneten – auch die Neulinge – wissen, wovon gesprochen wird und sich ein Bild von der aktuellen Situation machen können.