SPD Waldkolonie/Weststadt: Freiwerdendes Gelände vor der Starkenburg Kaserne zügig für Wohnungsbau nutzen! - Vorstandssitzung des SPD Ortsvereins spricht sich für eine wohnungsbaupolitische Initiative im Stadtteil aus

26.07.2018 | In der gestrigen (17.07.2018) Sitzung des SPD Ortsvereins Waldkolonie/Weststadt gab es eine intensive Diskussion über die neue Situation nach der Auflösung des Erstaufnahmelagers an der Starkenburg Kaserne. Bekannterweise wird –wie das Darmstädter Echo am gleichen Tag berichtete- Ende September die „vorhandene Barackenstadt“ aufgelöst und damit das Gelände wieder frei.

„Wir haben in dieser Stadt –so die SPD-Vorsitzende Gabi Hoffmann– eine gravierende Wohnungsnot mit vielen Bewerbern für eine viel zu geringe Anzahl an Wohnungen. Wer die Situation hautnah miterlebt, stellt fest, dass häufig 50 - 150 Bewerber auf eine Wohnung entfallen. Vor allem preisgünstige Wohnungen für Familien sind gesucht. Von daher biete sich jetzt die einmalige Chance für den Bau von Wohnungen an, in einer Stadt mit zu wenig Baugrundstücken und schleppenden Verfahren auf den Konversionsflächen.“

Der Vorstand war sich weiterhin einig, dass dies eine erster Schritt in Nutzung der Starkenburg Kaserne als städtebauliches Entwicklungsgebiet wäre. „Das wollen wir schon lange und das ist auch angesichts des Bedarfs an Wohnungen dringend erforderlich“, so die Vorsitzende. Die Existenz des Erstaufnahmelagers habe gezeigt, dass der ehemalige Parkplatz entbehrlich ist und andere Möglichkeiten genutzt wurden.

Um den Harras-Platz würde - so der Vorstand - in Zusammenspiel mit den neuen DaCore-Wohneinheiten und dem Traumhaus-Projekt ein kleiner städtebaulicher Schwerpunkt entstehen. Entsprechende detaillierte Vorschläge zur Umgestaltung des Harras Platzes hat der SPD-Ortsverein bereits 2017 vorgelegt und der Baudezernentin zukommen lassen. Hier wartet man immer noch auf eine qualifizierte Antwort.

Der SPD Ortsverein wird in den nächsten Tagen die SPD Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung auffordern, eine wohnungsbaupolitische Initiative für dieses Gelände zu starten.

„Jetzt ist“, so die Vorsitzende Gabi Hoffmann, „Kreativität und Engagement gefordert“.

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