SPD lehnt Erhöhung der Parkgebühren ab und fordert Wirtschaftsdezernent Partsch zum Handeln auf – ein Fall für den Parkbeirat

Hanno Benz
Hanno Benz
Hanno Benz

13.11.2013 | Nachdem die Stadt Darmstadt zu Jahresbeginn die Parkgebühren erhöht hat, zieht Q-Park nun - wie nicht anders zu erwarten war -[nbsp] nach und dreht ebenfalls an der Gebührenschraube. Die SPD fordert den Wirtschaftsdezernenten Jochen Partsch auf, sich für eine attraktive Innenstadt in Darmstadt einzusetzen. „Darmstadt muss konkurrenzfähig bleiben und dazu gehören auch günstige Parkmöglichkeiten. Die Konsumenten aus dem Umland kommen mit dem Auto nach Darmstadt und benötigen Parkraum. Der Einzelhandel in Darmstadt ist auf die Kundinnen und Kunden aus dem Umland angewiesen und kann nicht auf sie verzichten“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Hanno Benz zur angekündigten Erhöhung der Parkpreise.
Gerade um den Einzelhandel in Darmstadt zu unterstützen, sind die Parkgebühren in der Vergangenheit nicht erhöht worden. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der Zunahme der großen Einkaufscenter auf der grünen Wiese wichtiger denn je, da hier die Kunden in der Regel kostenlos parken können.

Appell an Partsch: Lösung im Sinne aller muss gefunden werden
Nicht jeder hat die Möglichkeit innenstadtnah zum Bespiel[nbsp] in Bessungen oder im Martins- und Johannesviertel zu wohnen, der Wohnraum ist begrenzt und die Mietpreise hoch. Aus diesem Grund sind viele Menschen darauf angewiesen in das Umland zu ziehen und nach Darmstadt zu pendeln. „Wir können froh sein, wenn die Innenstadt weiter gut besucht ist und die Wirtschaftskraft in der Stadt bleibt und nicht abwandert. Dafür müssen wir aber etwas tun und die Innenstädte weiter attraktiv halten. Wir fordern den Wirtschaftsdezernenten auf, mit Q-Park Kontakt aufzunehmen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, die alle Interessen berücksichtigt. Die derzeitige Lage, in der mal die Stadt und dann Q-Park die Gebühren hochsetzt, führt zu keiner Lösung, die im Sinne der Stadt ist“, so Benz. Der ideale Ort, an dem an einer Lösung gearbeitet werden kann, ist der Parkbeirat, der im September seine Arbeit aufgenommen hat. Seitdem war leider nicht mehr viel von ihm zu hören. Der aktuelle Fall zeigt aber, wie wichtig es ist, dass die Arbeit des Parkbeirates jetzt vorangetrieben wird.

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