Rote Karte gegen Gewalt an Frauen Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Brigitte Zypries, MdB

25.11.2013 | Studien zeigen, dass ein Viertel der in Deutschland lebenden Frauen seit ihrem 16. Lebensjahr körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt haben. In den meisten Fällen sind es die aktuellen oder ehemaligen Partner, die im häuslichen Bereich Übergriffe verüben. Nicht selten sind auch Kinder unmittelbar betroffen, denn sie erleiden oft selbst Gewalt oder beobachten sie.

"Noch immer leben Frauen unter uns, die alltäglich Opfer von Gewalt sind und ihr Leben nicht frei gestalten können", so die Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries (SPD) anlässlich des 14. Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. "In den aktuellen politischen Verhandlungen haben wir uns deshalb erfolgreich dafür eingesetzt, dass Maßnahmen zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen gebündelt und Lücken im Hilfesystem geschlossen werden."

Auch der Hessische Apothekenverband e.V. weist landesweit mit "Roten Karten" und Broschüren in über 1.500 Apotheken auf das Thema hin.
Die Roßdorfer Bürgermeisterin Christel Sprößler (SPD) informiert von 15:00-16:00 Uhr in der Roßdorfer Rehberg-Apotheke über Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen.
Griesheim und Ober-Ramstadt beteiligen sich zudem an der weltweiten Fahnen-Aktion der Frauenrechtsorganisation "Terre des Femmes". Heute wehen an beiden Rathäusern sowie an der Petri-Villa in Ober-Ramstadt Fahnen mit der Aufschrift "Frei leben - ohne Gewalt".

"Es bleibt für uns eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Aufgaben, alle Formen von Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen und ihnen Schutz zu gewähren. Der heutige Aktionstag und seine Unterstützerinnen und Unterstützer leisten einen wichtigen Beitrag", so Zypries.

Kategorie Pressemitteilung: