Der SPD-Landtagskandidat Bijan Kaffenberger (Wahlkreis 50 – Darmstadt II) mahnt die Gefährdungsanzeigen der Darmstädter Gymnasien und Gesamtschulen ernst zu neh-men und schließt sich den Forderungen der Lehrkräfte uneingeschränkt an. Dennoch wünscht er al

06.08.2018 | Laut Gefährdungsanzeigen der Darmstädter Lehrkräfte, die bereits im Mai an das zuständige Kultusministerium in Wiesbaden übersandt wurden, lassen sich die Summe an Aufgaben, die sich aus der Dienstordnung ableiten, trotz ihres vollen Einsatzes nicht in der Qualität erledi-gen, wie es im Sinne des Bildungs- und Erziehungsauftrages notwendig wäre.

„Eine solche Meldung der Lehrkräfte zu Schuljahresbeginn ist ein Armutszeugnis für die Landesregierung. Der hessische Kultusminister muss dazu umgehend Stellung beziehen“, äußert sich Kaffenberger in Bezug auf die bisher unbeantworteten Gefährdungsanzeigen.
Neu ist das jedoch nicht! Schon vor 15 Jahren beklagte die pensionierte Leiterin der Viktoria-schule Friedegard Krause in einem offenen Brief den Untergang der Schulen in Hessen. (Das Darmstädter Echo berichtete – Artikel anbei). Damals hieß die Kultusministerin Karin Wolff. Geändert hat sich offenbar seitdem nichts.

Daher übt der Landtagskandidat Bijan Kaffenberger ebenfalls deutliche Kritik an der aktuel-len Bildungspolitik in Hessen. Er fordert deutlich mehr Engagement für die hessischen Schu-len. „Die CDU-geführten Landesregierungen haben es, seit ich auf das Gymnasium kam – das war 1999 –, versäumt, das hessische Schulsystem auf die Höhe der Zeit zu bringen. Es fehlen echte Ganztagsschulen mit moderner Ausstattung und ausreichend Lehrkräften. Auch was die Lehrinhalte angeht, gibt es gerade beim Thema Digitalisierung großen Nachholbe-darf.“
Der Forderung der Darmstädter Lehrkräfte nach kleineren Klassen und einer verringerte Stundenzahl bei der Unterrichtsverpflichtung, um mehr Ressourcen für die Konzeption, Or-ganisation und Durchführung der neuen Herausforderungen zu haben, schließt sich Kaffen-berger uneingeschränkt an.
„Die SPD wird im Falle eines Wahlsieges sich für eine bessere Bildungspolitik in Hessen stark machen und dafür sorgen, dass Lehrkräfte sich nicht um die Zustände an den Schulen sorgen müssen, sondern ihre Kraft und ihr Engagement in die Bildung und die individuelle Förderung unserer Kinder stecken können“, so Kaffenberger abschließend.

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