12.02.2010

SPD ruft auf zu Demonstration gegen Nazi-Aufmarsch in Dresden

Banner Dresden nazifrei

SPD ruft zur Gegendemonstration in Dresden auf
Am 13. Februar wollen Neonazis durch Dresden marschieren. Gegen diesen Aufmarsch hat sich ein breitgefächertes Bündnis stark gemacht. Dieses Bündnis unterstützen unter anderem Bela B. von der Rockband die Ärzte, Franziska Drohsel die Juso-Bundesvorsitzende und die Oberbürgermeisterin von Dresden Helma Orosz.
„Wir rufen dazu auf, sich an der Demonstration gegen die Nazis zu beteiligen“, erklärten die stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Hanno Benz und Susanne Steffes.

Bei dem Dresdner Nazi-Aufmarsch handelt es sich um einen der größten Nazi-Aufmärsche in Europa. Letztes Jahr waren 7.000 Nazis erschienen.
Die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland hat diese Demonstration angemeldet und vor Gericht erstritten, dass sie am 13. Februar marschieren können. Anstatt an diesem Tag der Opfer des zweiten Weltkrieges zu gedenken, wird der Tag missbraucht. Am 13. Februar starben tausende Menschen beim Angriff der Alliierten auf Dresden. „Die Neonazis benutzen die Toten des zweiten Weltkrieges, um von den Verbrechen der Nationalsozialisten abzulenken. Sie wollen die Ursachen verwischen, die zu diesem Angriff geführt haben: Das Terrorregime der Nationalsozialisten in Deutschland“, stellten Benz und Steffes fest.

Weiter sagten Benz und Steffes über die Neonazis: „Sie wollen davon ablenken, dass Deutschland seine Nachbarn angegriffen und mit Krieg, Besatzung und Elend überzogen hat. Sie wollen davon ablenken, dass die Vernichtung der Juden von den Nationalsozialisten geplant und gezielt durchgeführt wurde. Dagegen wehren wir uns und rufen dazu auf, sich an der Gegendemonstration zu beteiligen.“

Auch aus Darmstadt fahren Busse ab:
Bus 1: 01:00 Uhr / 13.02.2010
Abfahrtsort: Straßenbahnhaltestelle Nordbad

Kosten:
Menschen mit geringen Einkommen: 5,-
ArbeitnehmerInnen: 10,-
Soliticket: 20,-
Anmeldung: dresden(at)maldes.de
Bus 2: 03:00 Uhr / 13.02.2010
Abfahrtsort: DGB-Haus Darmstadt

Kosten:
Menschen mit geringen Einkommen: 5,-
ArbeitnehmerInnen: 10,-
Soliticket: 20,-
Anmeldung: dresden2010(at)yahoo.de



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