24.06.2010
„Wir freuen uns über die Vertragsverlängerung für Intendant John Dew am Staatstheater Darmstadt“, erklärt die SPD-Stadtverordnete Sandra Russo, Mitglied im städtischen Kulturausschuss und im Theaterbeirat des Staatstheaters.
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hatte am Mittwoch (23.) in Wiesbaden die Verlängerung von Dews Vertrag bis 2014 bekannt gegeben.
„John Dew und seine Mitarbeiter machen einen hervorragenden Job am Darmstädter Staatstheater, dass beweist nicht nur die positive Entwicklung der Zuschauerzahlen und die positiven Kritiken in den bundesweiten Feuilletons“, so Sandra Russo. „Unter John Dews Führung hat sich das Staatstheater in der Darmstädter Stadtgesellschaft weiter etabliert, etwa durch die Präsentationen des Theaters auch in der Innenstadt, Rahmenprogramme, Einführungen, offene Proben und Kooperationen mit anderen Darmstädter Spielstätten.“ Sandra Russo, die auch Vorsitzende des Darmstädter Kulturforums der Sozialdemokratie ist, erinnerte außerdem an die von ihr angestoßene Kooperation zwischen dem Staatstheater und der freien Theaterszene in Darmstadt. „John Dew hat diese Initiative von Anfang an unterstützt und das Staatstheater auch hier geöffnet“, so die Darmstädter SPD-Kulturpolitikerin.
Es sei zudem Dews Verdienst, das Staatstheater in der nicht einfachen Zeit der umfangreichen Sanierungsarbeiten sicher geführt zu haben. Russo: „Das bei laufendem Spielbetrieb zu stemmen war eine Herkulesaufgabe, die John Dew mit Bravour gemeistert hat!“
„Wir Sozialdemokraten freuen uns darüber, dass John Dew seine vielbeachtete Arbeit am Staatstheater Darmstadt fortsetzen kann und sind überzeugt, dass seiner Intendanz nun weitere Kapitel einer beachtlichen Erfolgsgeschichte hinzugefügt werden“, so Sandra Russo.
Der 1944 auf Kuba geborene und in New York aufgewachsene Regisseur John Dew ist seit der Spielzeit 2004/2005 Intendant des Staatstheaters Darmstadt. Er gastierte an bedeutenden Theatern wie der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper, der Royal Opera Covent Garden in London sowie in Paris, Houston, Madrid und Göteborg.