26.04.2007
Für die mittel- und langfristigen Planungen sei es unabdingbar das insbesondere die jährlich wiederkehrende Algenproblematik die zu temporären Schließungen führe, in den Griff bekommen werde. Dies sei letztlich aber nur durch eine kostenintensive Sa-nierung denkbar und möglich. Er wisse, dass sich die Stadt seit Monaten darum bemü-he, einen langfristigen Pachtvertrag von mind. 10 bis 15 Jahren als Voraussetzung für eine solche Sanierung hinzubekommen. Entsprechend der Auskunft auf eine von ihm im November 2006 eingebrachte Kleine Anfrage werde diese ein Volumen von mind. 200.000 € erfordern. Die Stadt habe angeboten das Mühlchen zu kaufen, was von den Eigentümern bisher abgelehnt worden sei. Sie werde jetzt, um wenigstens den Jah-resbetrieb zu sichern, 20.000 Euro ausgeben, denen keine Einnahmen dort gegenüber-stünden, weil der Eintritt frei sei.
Er könne schwer beurteilen, ob die Verärgerung der Familie Schey gegenüber der Stadt wirklich gerechtfertigt sei. Die Stadt und insbesondere die Arheilger Bürger müssten sich dagegen wehren, dass das Arheilger Mühlchen von den Eigentümern als „Hebel“ missbraucht werde, um andere Forderungen durchzusetzen, wie die Umwidmung eines geschützten Grünzuges in Bauland. Insgesamt wundere er sich über die Klagen der Ei-gentümer, die bisher von der Stadt doch ganz gut behandelt worden seien, was seinen Ausdruck in einem Zuschuss von fast 600.000 € zur Sanierung der Rückenmühle ge-funden habe. Ein Vorgang, den sie jetzt offensichtlich verdrängt hätten.